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DEBATTE IM PALAIS BLEU (IM AUFBAU)
Die Debatte Palais Bleu bringt künstlerische, kulturelle und wissenschaftliche Praktiken gesellschaftspolitischer Relevanz miteinander in Dialog. Sie versteht sich als Versuchs- und Untersuchungsfeld, in welchem gesammelt, debattiert, ausprobiert, umgesetzt und gezeigt wird. Die Debatte Palais Bleu sucht jedes Jahr zwischen 20 und 30 Teilnehmer. Eine Kerngruppe formuliert das Jahresthema und lädt dazu drei Positionen ein.
Sammeln: In einem Schaulager im Palais Bleu werden von allen Teilnehmern im laufe des Jahres Bücher, Texte, Objekte, Filme etc. zum Thema gesammelt. Das Schaulager steht allen Mitgliedern jederzeit zur Einsicht offen und dient als Arbeitsmaterial. Debattieren: Jeden letzten Sonntag im Monat trifft man sich im Schaulager zum Dialog. Themen die beim Sammeln aufkommen werden diskutiert und Sammelgut wird vorgestellt. Vernetzungen finden statt. Jeweils im August (Start der Debatte), November und Februar wird eine aussenstehende Person für eine Position eingeladen. Umsetzen: Neben dem Sammeln und Debattieren soll auch künstlerisch geforscht werden. Vor Ort im Palais Bleu entstehen Arbeiten der Teilnehmer/Innen. Dafür stehen im Haus die öffentlichen Zonen (Gänge und Treppenhäuser) und der Aussenraum zur Verfügung. Ausstellen und Feiern: Jeweils im Mai wird der gesamte Prozess In Form einer Ausstellung mit Fest für die Öffentlichkeit einsehbar und in einer Dokumentation festgehalten.
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